loading

Revolution 1848

Stadtmarkierungen

Die Barrikade an der Kronen- und Friedrichstraße am 18. März von einem Augenzeugen, kolorierte Lithographie von F. G. Nordmann, 1848, Historisches Museum in Frankfurt am Main, CC BY-SA 4.0.

Barrikaden

Die Märzrevolution fand auf Berlins Straßen statt – und genau dort wollen wir ihre Relevanz sichtbar machen. Mitten in der Stadt entsteht eine Barrikade!

An einem historischen Schauplatz bringt Kulturprojekte Berlin für alle Berliner*innen und ihre Gäste ein außergewöhnliches Stück Demokratiegeschichte wieder auf die Karte. So verknüpfen wir das heutige Berlin mit den Menschen, die unsere Stadt und ihre Geschichte mit der Märzrevolution für immer prägten.

Mit interaktiven Angeboten am Infopoint, als Treffpunkt für lebendige Stadtführungen auf den Spuren der Märzrevolution oder als Zwischenstopp während der eigenen Erkundung dank der berlinHistory App: Die Barrikaden-Installation wird zum pulsierenden Hotspot des Berliner Wochenendes für die Demokratie.

Der sechzehnjährige Ernst Zinna verteidigt am 18. März 1848 bei den Berliner Straßenkämpfen eine Barrikade zwischen der Jäger- und Friedrichstraße. Federlithographie von Theodor Hosemann.
Der 20-jährige Schlossergeselle Heinrich Glasewaldt und der 17-jährige Schlosserlehrling Ernst Zinna 1848 auf der Barrikade an der Ecke Jäger-/ Friedrichstraße, Federlithografie von Theodor Hosemann, 1848, gemeinfrei.

Berliner Revolutionär*innen

In Zusammenarbeit mit einem Pop-Art-Künstler werden zehn exemplarische Berliner*innen der Revolutionszeit auf den Straßen der Hauptstadt zum Leben erweckt: Menschengroße Kunstfiguren, die zum Wochenende für die Demokratie an historischen Schauplätzen zu sehen sein werden, laden mit einem spannenden Feature zum digitalen Erkunden echter Berliner Revolutionsbiografien ein.


Ein unerschrockener Schlosserlehrling, ein junger Student mit seinen Visionen für eine gerechtere Welt, eine Feministin, die sich schreibend ihre Stimme erkämpfte, ein wortgewandter Typ, der zum Sprachrohr der Arbeitenden wurde, eine Spionin, ein Parlamentarier, ein berühmter Arzt, eine Frau, die zufällig zum Revolutionsopfer wurde, und ein Mann, den das Schicksal auf die andere Seite der Barrikade stellte – die Revolutionär*innen waren so vielfältig wie unser Berlin, damals und heute. Was sie alle eint: der Wunsch nach Demokratie und sozialer Gerechtigkeit. Folgen Sie ihren Spuren in unserer Stadt und erfahren Sie mehr über die Menschen, die die Märzrevolution in Berlin miterlebten und mitgestalteten.